Das Velutina Symposium 2026 vs Asiatische Hornisse - Die alte Dreherei
Ein Meilenstein im Naturschutz: Die Zukunft der Imkerei im Kampf gegen die Asiatische Hornisse
Die invasive Asiatische Hornisse breitet sich in Deutschland unaufhaltsam aus und stellt die heimische Imkerei vor existenzielle Herausforderungen. Am 27. Juni 2026 wurde die historische Lokrichthalle „Alte Dreherei“ in Mülheim an der Ruhr zum Epizentrum des aktiven Widerstands. Über hunderte Imker, Naturschützer und Experten kamen beim ersten großen Velutina-Symposium zusammen, um innovative Digitalwerkzeuge, molekularbiologische Erkenntnisse und praxiserprobte Bekämpfungsstrategien zu diskutieren. Das Event, gemeinschaftlich organisiert vom Imkerverein Mülheim an der Ruhr e.V. und dem europaweiten Netzwerk „Velutina Army“, setzte neue Standards in der organisierten Schädlingsbekämpfung.
In diesem Artikel
Warum gefährdet die Asiatische Hornisse unsere Ökosysteme?
Die biologischen und wirtschaftlichen Schäden durch den invasiven Prädator sind messbar und bedrohlich. Dr. Sebastian Spiewok, promovierter Biologe und Redakteur beim Deutschen Bienen-Journal, legte in seinem vielbeachteten Sachvortrag die nackten Zahlen der Invasion für das Jahr 2026 offen. Seit dem Erstfund im Jahr 2004 in Frankreich und der Erreichen der deutschen Grenze im Jahr 2014 hat sich die Art rasant in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen etabliert. Allein im Frühjahr 2026 verfünffachten sich regional die Fundmeldungen von Primärnestern im Vergleich zum Vorjahr.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf betroffene Imkereien sind massiv:
- Völkerverluste: In Regionen mit dauerhaft hohem Hornissendruck steigen die Auswinterungsverluste auf 30 bis 80 %.
- Ertragseinbußen: Der extreme Stress an den Fluglöchern im Spätsommer blockiert den Ausflug der Honigbienen komplett, was zu drastischen Rückgängen beim Honigertrag führt.
- Ernteausfälle: Auch die Landwirtschaft leidet, da Fraßschäden im Wein- und Obstbau zunehmen und Erntehelfer bei der Handlese gefährden.
Ein großes Problem ist die politische Wahrnehmung. Das Bundeslandwirtschaftsministerium verweist oft auf fehlende offizielle Schadensmeldungen, weil die Imkerschaft die Schäden durch unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz bisher lokal abfedert. Dr. Spiewok rief deshalb alle Imker dringend dazu auf, jeden Beflug und alle Verluste mit Fotos zu dokumentieren und dem Deutschen Imkerbund (D. I. B.) unter sebastian.spiewok@imkerbund.de zu melden. Nur validierte Daten schaffen die rechtliche Handhabe für staatlich finanzierte Bekämpfungsprogramme.
Wichtig für den Artenschutz: Die Asiatische Hornisse gefährdet nicht nur Honigbienen. Esther Saalmann, Vorsitzende des Imkervereins Dortmund-Hörde 1860 e. V., betonte in ihrem Vortrag den Jagddruck auf solitäre Wildbienen. Da Arten wie Mauer- oder Sandbienen keine großen Staaten bilden, führt der Verlust lokaler Populationen zum direkten Einbruch der Bestäubungsleistung spezialisierter Wildpflanzen.
Wer steckt hinter dem historischen Symposium in Mülheim?
Der Erfolg der Veranstaltung am 27.06.2026 basiert auf der engen Kooperation zweier visionärer Frauen, die bürgerschaftliches Engagement mit fachlicher Exzellenz verbinden. Laura Schmidt, die erste Vorsitzende des Imkervereins Mülheim an der Ruhr e. V., steuerte das Event mit organisatorischer Präzision. Im Hauptberuf ist sie Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin. Sie koordiniert die Aufklärung im Raum Mülheim und hat mit ihrem über 200 Mitglieder starken Verein bereits hunderte Menschen in Wespen-, Hornissen- und Velutina-Seminaren geschult.
Ihre Co-Organisatorin Miriam Wahr – in der Szene als „Miri“ bekannt – ist das Gesicht des aktiven Ehrenamts in Deutschland. Die gelernte Schreinerin und Bienensachverständige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis investiert enorme Energie in die länderübergreifende Vernetzung. Sie gründete die Bewegung „Velutina Army“ und trägt das Praxiswissen über Locktöpfe und Radiotelemetrie unermüdlich auf großen Imkereimessen wie dem Apisticustag in Münster oder der Eurobee in Friedrichshafen in die Fläche.
Was ist die Velutina Army und wie organisiert sie den Widerstand?
Der Werdegang der Velutina Army beweist, wie aus einer privaten Initiative eine der schlagkräftigsten Bürgerbewegungen im europäischen Naturschutz entstehen kann. Miriam Wahr gründete im September 2023 eine WhatsApp-Gruppe mit 20 Teilnehmern. Bis zum Sommer 2026 wuchs diese Keimzelle zu einer dezentralen Plattform mit über 1.900 aktiven Mitgliedern heran. Der Name „Army“ symbolisiert dabei bedingungslosen Zusammenhalt und die Bündelung individueller Fähigkeiten für ein akutes Ziel.
Die Struktur der Bewegung gliedert sich heute in vier spezialisierte Säulen:
- Regionale Hunter-Gruppen: Spezifische Unterkanäle auf Bundesland- und Landkreis-Ebene für die direkte Absprache bei der Nestsuche vor Ort.
- Technische Fachgruppen: Kanäle für wissenschaftlichen Austausch, die Weiterentwicklung von Lanzentechnik und digitale Tools.
- Messe- und Öffentlichkeitsarbeit: Reine Spendenfinanzierung ermöglicht professionelle Informationsstände zur Aufklärung der Bevölkerung.
- Europäische Vernetzung: Da die Asiatische Hornisse keine Landesgrenzen akzeptiert, arbeiten Tracker aus den angrenzenden Nachbarländern voll integriert im System mit.
Wie revolutioniert das Velutina-Portal die digitale Nestsuche?
Klassische Landesportale der Behörden sind reine Meldetools für passive Bürgersichtungen. Das von Felix Binder entwickelte Velutina-Portal (velutinaportal.eu) hingegen ist ein aktives Arbeits- und Koordinationswerkzeug für die Teams im Feld. Der IT-Spezialist hat eine Web-App programmiert, die die oft chaotische Datenflut bei der Hornissensuche sauber strukturiert.
[Locktopf-Standort] ---> [Echtzeit-Sichtung per App] ---> [Automatische Triangulation] ---> [Nest-Lokalisierung]
Das System bietet den Vereinen klare logistische Vorteile. Tracker erfassen ihre selektiven Köderstationen geografisch auf einer interaktiven Karte und organisieren sie in Gruppen, sogenannten „Batches“. Sichtungen, exakte Kontrollzeiten und Flugrichtungen werden per Smartphone direkt vor Ort eingetragen. Durch das systematische Erfassen der Abflugzeiten an verschiedenen Locktöpfen unterstützt das Portal die Teams bei der Kreuzpeilung (Triangulation), um den Radius des versteckten Nestes im Geäst präzise einzugrenzen. Doppelte Kontrollen oder blinde Flecken in der Überwachung gehören damit der Vergangenheit an.
Welche Innovationen bietet der intelligente Locktopf für das Tracking?
Die manuelle Überwachung von Köderstationen kostet unzählige Stunden Arbeitszeit. Wer zur falschen Uhrzeit kontrolliert, verpasst den Anflug. Die Entwickler Mario Lukas und Marc Wetzel präsentierten auf dem Symposium die technische Lösung für dieses Problem: den intelligenten Locktopf. Das System basiert auf kostengünstiger Open-Source-Hardware und automatisiert das Monitoring vollständig.
Das Herzstück bildet ein daumennagelgroßes Mikrocontroller-Modul des Typs Seeed Studio XIAO ESP32-S3 Sense, kombiniert mit einer Kameraeinheit. Die technische Funktionsweise ist hocheffizient:
- Optische Erkennung mittels Edge AI: Auf dem Chip läuft eine schlanke Bilderkennung (Computer Vision). Das System unterscheidet selbstständig zwischen einer harmlosen Wespe, einer europäischen Hornisse und der Asiatischen Hornisse. Fehlalarme durch Wind oder Fliegen werden gefiltert.
- IoT-Anbindung und Echtzeit-Alarm: Der smarte Locktopf sendet Daten über ein Mobilfunkmodul (LTE-M) oder LoRaWAN direkt in die Cloud. Registriert die Kamera die Asiatische Hornisse, erhält der Tracker sofort eine Push-Nachricht auf sein Smartphone.
- Frequenz- und Taktungsanalyse: Das System dokumentiert sekundengenau die Ankunfts- und Abflugszeit. Kehrt dieselbe Hornisse im Rhythmus von 12 Minuten wieder, berechnet das System automatisch die mathematische Wahrscheinlichkeit für eine geringe Nestentfernung.
Im begleitenden Praxis-Workshop lernten die Teilnehmer, wie man das System baut. Die Materialkosten für Chip, Kamera, Gehäusekleinteile und UV-beständiges Filament (PETG/ASA) aus dem 3D-Drucker liegen bei gerade einmal 40 bis 50 Euro. Damit steht der Imkerschaft eine extrem günstige, KI-gestützte Wildkamera zur permanenten Wache am Bienenstand zur Verfügung.
Wie funktioniert der genetische Fingerabdruck bei der Nestortung?
Wenn ein Sekundärnest spät im Jahr hoch in den Baumkronen lokalisiert und bekämpft wird, bleibt oft die Ungewissheit: War das das einzige Nest in der Region? Prof. Dr. Birgit Henrich von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bringt molekularbiologische Forensik in die Imkerpraxis. Als Leiterin des molekularbiologischen Labors am Institut für Medizinische Mikrobiologie nutzt sie die DNA-Analyse gefangener Tiere.
Durch den genetischen Fingerabdruck lässt sich zweifelsfrei feststellen, ob die an den Locktöpfen abgefangenen Hornissen Geschwister sind und somit aus demselben Volk stammen, oder ob sich die Einzugsgebiete zweier unterschiedlicher Nester überschneiden. Tauchen an weit auseinanderliegenden Standorten Tiere mit identischen genetischen Markern auf, liefert das präzise Rückschlüsse auf den realen Aktionsradius. Probenahmen aus bereits neutralisierten Nestern sind daher für die Wissenschaft und die zukünftige Eindämmungsstrategie unverzichtbar.
Welcher Hornissenschutzanzug bietet die beste Sicherheit am Nest?
Da die Stiche der Asiatischen Hornisse aufgrund der injizierten Giftmenge hochgefährlich sind und normale Imkerkleidung mühelos durchstochen wird, ist zertifizierter Spezialschutz bei der Nestbeseitigung zwingend erforderlich. Praxis-Experte Dirk Wacker, erfahrener Bienensachverständiger und Hornissenberater aus Euskirchen, leitete auf dem Symposium eine detaillierte Modenschau, die die verschiedenen Schutzstufen und Anzugtypen verglich.
Vergleich der Schutzanzug-Klassen für die Velutina-Bekämpfung
| Anzugtyp | Vorteile | Nachteile | Fazit für die Praxis |
| Klassisches Abstandsgewebe (5–8 mm dick) | Extrem hohe mechanische Stichsicherheit; kostengünstig in der Anschaffung. | Massiver Hitzestau im Hochsommer; hohes Gewicht; schränkt Mobilität beim Klettern stark ein; kein Visier-Schutz vor Giftspritzen. | Ausreichend für stationäre Arbeiten am Boden, jedoch körperlich extrem belastend. |
| High-Tech-Premiumklasse (z. B. Wabenwerk Hornet Guard) | Extrem leicht und flexibel durch stichfeste Spezialfasern; hervorragende Atmungsaktivität; doppeltes Visier schützt die Augen vor Gift-Spritzattacken. | Hoher Anschaffungspreis; aufwendige Pflege der High-Tech-Fasern (kein heißes Waschen/Schleudern). | Die absolute Profi-Ausrüstung für aktive Hunter an der Teleskoplanze. Maximale Bewegungsfreiheit. |
| Belüftete Anzüge mit Ventilatorsystem | Aktive Kühlung senkt das Kreislaufrisiko; permanenter Luftstrom verhindert das Beschlagen des Visiers. | Zusatzgewicht durch Akkus am Gürtel; Summen des Lüfters stört die Funkkommunikation; Defekt-Risiko im Einsatz. | Ein enormer Sicherheitsgewinn für lange Einsätze unter direkter Sonneneinstrahlung. |
Dirk Wacker, der das Handwerk der systematischen Nestortung mittels Radiotelemetrie in Deutschland mitaufgebaut hat, zog ein klares Fazit: Für das reine Tracking an der Köderstation reicht eine stichfeste Bluse mit Visier. Sobald jedoch die aktive Bekämpfung an der Carbon-Teleskoplanze erfolgt, ist ein zertifizierter, leichter High-Tech-Anzug mit integriertem Augenschutz Pflicht für die eigene Gesundheit.
Was kann Deutschland von 20 Jahren Velutina-Bekämpfung in Frankreich lernen?
Deutschland steht aktuell an einem kritischen Wendepunkt, den Frankreich bereits hinter sich hat. Die französische Expertin Cindy Adolphe warf in ihrem Vortrag einen realistischen Blick auf zwei Jahrzehnte Fehler und politische Versäumnisse in ihrer Heimat. Nach der Einschleppung im Jahr 2004 herrschte in Frankreich über 20 Jahre ein politisches Vakuum. Die Bekämpfung war ein bürokratischer Flickenteppich. Privatleute und Imker mussten die teure Nestbeseitigung selbst bezahlen, weshalb viele Nester ignoriert wurden – die Basis für die exponentielle Ausbreitung.
Erst nach massivem Druck der Verbände verabschiedete der französische Senat die Loi frelon asiatique (Gesetz zur nationalen Strategie gegen die Asiatische Hornisse). Das Gesetz ruht auf drei Säulen:
- Staatliche Pflicht: Die Asiatische Hornisse ist rechtlich als nationale Plage eingestuft. Die Verantwortung liegt bei den Behörden, nicht mehr beim Bürger.
- Komplette Kostenübernahme: Das Aufspüren und Entfernen der Nester wird vollständig aus der öffentlichen Hand finanziert, was die herrschende Meldemoral drastisch verbessert hat.
- Forschungs- und Entschädigungsfonds: Gelder fließen direkt in die Entwicklung biologischer Bekämpfungsmethoden (Pheromonfallen) und die finanzielle Entschädigung geschädigter Imker.
Cindy Adolphe warnte die deutschen Vereine eindringlich: „Die Hornisse wartet nicht auf die Bürokratie.“ Auch ein Gesetz schützt nicht sofort, wenn es in der Praxis an zertifizierten Höhenkletterern und Lanzen-Teams fehlt. Deutschland muss jetzt feste Budgets und klare behördliche Zuständigkeiten schaffen, solange die Invasion in einigen Bundesländern noch im Anfangsstadium ist.
Wie funktioniert die technologische Nestbeseitigung mit dem Plecso VV System?
Ergänzend zur digitalen Erfassung greift in der Praxis das Plecso Vespa Velutina System, das in intensiven Workshops für aktive Bekämpfungsteams und Feuerwehren geschult wurde. Wenn das optische Tracking an seine Grenzen stößt – etwa in dicht bebauten Wohnsiedlungen oder ausgedehnten Waldgebieten –, ist die UKW-Radiotelemetrie (VHF) alternativlos.
Das Plecso-System bietet eine präzise abgestimmte Infrastruktur. Gefangene Hornissenarbeiterinnen werden mit winzigen Sendern im Milligramm-Bereich ausgestattet. Mittels optimierter Antennen- und Empfängertechnik orten die Teams am Boden das Signal und bestimmen die exakte Richtung zum Sekundärnest, selbst wenn dieses in 30 Metern Höhe im Laub verborgen ist. Für die anschließende Tilgung bietet das System spezielle Adapter für Carbon-Teleskoplanzen. Das zugelassene Bekämpfungsmittel (wie Kieselgur oder spezifische Biozide) wird dadurch absolut exakt im Kern des Nestes platziert, was den Ausschuss minimiert und die Umwelt schont.
Wie präpariert man Belegstücke der Asiatischen Hornisse fachgerecht?
Den handwerklichen Gegenpol zu den Technik-Vorträgen bildete der dreifach ausgebuchte Workshop von Matthias Kistenich unter dem Titel „Außer Gefecht, aber gut in Form“. Ein totes Insekt in einer Schachtel reicht für Behörden und Wissenschaft nicht aus. Für den amtlichen Nachweis in neu betroffenen Gebieten fordern die Unteren Naturschutzbehörden physische, einwandfreie Belegstücke. Zudem gibt es für Schulungen und Infostände kein besseres Anschauungsmaterial als Schaukästen, in denen Laien den Unterschied zur geschützten europäischen Hornisse auf einen Blick erlernen.
Kistenich demonstrierte den Teilnehmern den Weg zum perfekten Präparat in vier klaren Schritten:
- Schonendes Abtöten: Das Einfrieren in der Kühltruhe für mindestens 24 bis 48 Stunden ist die sauberste Methode. Chemische Mittel führen unweigerlich zu Verfärbungen der typischen gelb-schwarzen Musterung.
- Aufweichen in der Feuchtkammer: Trockene, brüchige Tiere werden für 12 bis 24 Stunden in eine Plastikdose mit feuchtem Küchenpapier und einem Tropfen Essigessenz (gegen Schimmel) gelegt, bis Muskeln und Gelenke wieder voll beweglich sind.
- Nadeln und Ausrichten: Rostfreie Insektennadeln der Stärke 2 oder 3 werden präzise durch die rechte Seite des Thorax gestochen. Auf einem Schaumstoffblock werden Beine, Fühler und Flügel mit Hilfsnadeln so fixiert, dass die entscheidenden Bestimmungsmerkmale – wie das vierte orangefarbene Hinterleibssegment und die gelben Beinspitzen – perfekt sichtbar sind.
- Wissenschaftliche Etikettierung: Unter das Insekt gehört zwingend ein winziges, dokumentenechtes Etikett mit GPS-Daten des Fundorts, Funddatum, Name des Finders und dem Kontext der Erfassung.
Fazit: Wie sieht die Zukunft der Imkerei aus?
Das Velutina-Symposium 2026 in Mülheim an der Ruhr hat unmissverständlich klargestellt, dass die Asiatische Hornisse nur durch die flächendeckende Symbiose aus ehrenamtlichem Engagement, modernster Open-Source-Technologie und wissenschaftlicher Forensik eingedämmt werden kann. Digitale Plattformen wie das Velutina-Portal und automatisierte, KI-gestützte Systeme wie der Hivora Sense Locktopf nehmen den Trackern im Feld hunderte Stunden Arbeit ab und professionalisieren die Suche.
Jetzt ist die Politik gefordert, dem französischen Beispiel zu folgen und bürokratische Hürden abzubauen, um den absoluten Kontrollverlust abzuwenden. Schütze deine Bienenvölker aktiv: Melde jede Sichtung, dokumentiere Schäden konsequent und vernetze dich in den regionalen Hunter-Teams der Velutina Army!
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