Das Vereinslokal des Herforder Bienenzüchtervereins hat sich im Laufe seiner über hundertjährigen Geschichte mehrfach geändert, wobei die Imker zwischen verschiedenen Gaststätten, Hotels und Vereinshäusern wechselten. Die Entwicklung lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen:
Die Anfangsjahre und die Zeit um die Jahrhundertwende In den ersten Jahren nach der Gründung, beispielsweise 1889, hielt der Verein seine Versammlungen im Evangelischen Vereinshaus ab. Ende 1892 gab es eine Diskussion über die Zahlung von Lokalmiete, woraufhin eine Kommission nach einer Alternative suchte. Man wechselte zum “Wirth Brinkmann” (später “Venker”), da dieser dem Verein das Lokal, Licht und Wärme für die Versammlungstage kostenfrei zur Verfügung stellte.
Nach der Jahrhundertwende wechselten die Orte häufiger:
- In den Jahren 1900 und 1901 kehrte man kurzzeitig in das Evangelische Vereinshaus zurück.
- Im Jahr 1902 fanden Treffen im Lokal der Witwe Brinkmann am Rennthor statt.
- Im Jahr 1904 wählte die Versammlung dann einstimmig das Restaurant J. Biermann zum neuen Vereinslokal.
1930er bis 1960er Jahre: Moswinkel auf dem Stiftberg Nachdem 1936 kurzzeitig das “Hotel zur Post” als Lokal diente, etablierte sich in der Folgezeit die Gastwirtschaft “Moswinkel” (gelegentlich auch Mooswinkel geschrieben) auf dem Stiftberg als langjähriger Treffpunkt. Dieses Lokal wurde bereits in den späten 1930er Jahren genutzt und blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg ein fester Bestandteil des Vereinslebens. Noch bis Mitte der 1960er Jahre (z. B. 1966) hielt der Verein dort seine Jahreshauptversammlungen ab. Im Jahr 1967 wird zudem kurz ein Treffen beim Gastwirt Liggert (“Weißes Kreuz”), ebenfalls auf dem Stiftberg, erwähnt.
Ab den 1970er Jahren: Gastwirtschaft Spilker Ab dem Jahr 1970 verlagerte sich das Vereinsleben maßgeblich in die Gastwirtschaft “Spilker” an der Bielefelder Straße in Herford. Dieses Lokal prägte die jüngere Vereinsgeschichte stark und diente bis in die späten 1980er Jahre und darüber hinaus als feste “Vereinswirtschaft”. Dort fanden nicht nur die formellen Jahreshaupt- und Herbstversammlungen statt, sondern auch die regelmäßigen und beliebten “Klönrunden” sowie Filmabende.
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Mythos – der Grieche
Die Knolle – das urige Kartoffelhaus
