Dieses Jahrzehnt war geprägt von technischer Modernisierung, Diskussionen über Honigverordnungen und der Vorbereitung auf das große Vereinsjubiläum.
📅 Jahr 1960
- 24. Januar (Generalversammlung): Vorsitzender Steinmeier begrüßt 39 Mitglieder im Vereinslokal “Brinkmann”. Der Kassenbestand beträgt 341,20 DM. Der gesamte Vorstand wird wiedergewählt.
- 2. April: Besprechung der Frühjahrsnachschau. Es wird vor verbrauchten Futtervorräten gewarnt.
- 23. Juli: Planung der Heidefahrt. Es wird über die Transportkosten für die Wanderung nach Nienburg diskutiert.
- 22. Oktober: Die Statistik ergibt einen Bestand von 1240 Völkern im Verein. Die Ernte wird als “befriedigend” eingestuft.
📅 Jahr 1961
- 21. Januar (Generalversammlung): Hauptthema ist der Import von billigem Auslandshonig, der den heimischen Absatz unter Druck setzt. Es wird zur Qualitätssicherung durch das DIB-Glas aufgerufen.
- 15. April: Fachvortrag über die Zucht von leistungsstarken Königinnen.
- Juli: Der Vereinsausflug führt zur Belegstelle im Teutoburger Wald.
- 21. Oktober: Bericht über die Heidehonigernte, die dieses Jahr unter dem kühlen Wetter litt.
📅 Jahr 1962
- 20. Januar (Generalversammlung): Der Beitrag zum Landesverband wird erhöht. Diskussion über die Notwendigkeit einer flächendeckenden Faulbrutuntersuchung.
- März: Bestellung von Imker-Fachliteratur für die Vereinsbibliothek.
- Oktober: Statistikaufnahme und Besprechung der Winterfütterung (Zuckerpreise).
📅 Jahr 1963
- 19. Januar (Generalversammlung): Vorbereitung auf das 75-jährige Vereinsjubiläum. Es wird ein Festausschuss gebildet.
- 30. März: Planung eines Festaktes und einer kleinen Ausstellung für die Öffentlichkeit.
- 20. Juli: Die Heidefahrt wird aufgrund des Jubiläums kleiner gehalten.
- 19. Oktober: Rückblick auf die Feierlichkeiten, die als voller Erfolg gewertet werden.
📅 Jahr 1964
- 18. Januar (Generalversammlung): Neuwahl des Vorstands. Nach langen Jahren tritt Steinmeier kürzer; Nachfolger im Gespräch.
- 11. April: Diskussion über den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und deren Gefahr für die Bienen.
- 17. Oktober: Jahresabschluss und Kassenprüfung.
📅 Jahr 1965
- 16. Januar (Generalversammlung): Schwerpunkt: Honigwerbung im lokalen Bereich.
- 10. April: Vortrag eines Wanderlehrers über moderne Magazin-Betriebsweisen.
- 16. Oktober: Erntestatistik: Ein eher unterdurchschnittliches Jahr aufgrund von viel Regen im Juni.
📅 Jahr 1966
- 15. Januar (Generalversammlung): Die neue Honigverordnung wird ausführlich besprochen. Kennzeichnungspflichten stehen im Fokus.
- 2. April: Sammelbestellung von Zubehör (Rähmchen, Mittelwände).
- 15. Oktober: Diskussion über die Standgebühren bei der Heide-Wanderung.
📅 Jahr 1967
- 21. Januar (Generalversammlung): Der Verein zählt nun 52 Mitglieder.
- 1. April: Anleitung zur Varroa-Vorsorge (obwohl die Milbe erst später massiv auftrat, gab es bereits erste Berichte über Milbenkrankheiten).
- 21. Oktober: Herbstbericht und Kassenlegung.
📅 Jahr 1968
- 20. Januar (Generalversammlung): Das Vereinslokal wird gewechselt – man trifft sich nun im Schützenhof.
- 30. März: Fachvortrag über die Bedeutung der Pollenversorgung im zeitigen Frühjahr.
- 19. Oktober: Aufnahme neuer Mitglieder; die junge Generation zeigt wieder mehr Interesse.
📅 Jahr 1969
- 18. Januar (Generalversammlung): Rückblick auf das Jahrzehnt. Die Imkerei hat sich technisch stark gewandelt.
- 12. April: Vorbereitung auf die Schwarmzeit und Methoden zur Schwarmverhinderung.
- 19. Juli: Organisation der Gemeinschaftswanderung.
- 18. Oktober: Jahresstatistik: 1350 Völker werden eingewintert
