In der ersten Hälfte bestimmen Mangelverwaltung und Kriegseinflüsse die Protokolle; nach 1945 folgt eine Phase der kompletten Neuorganisation.
1940
- Versammlung am 20. Januar: Die Sitzungen werden kürzer. Hauptthema ist die Sicherung der Bestäubung während des Krieges.
1941
- Versammlung am 18. Januar: Es wird berichtet, dass viele Imker zum Wehrdienst eingezogen wurden. Die Daheimgebliebenen übernehmen die Betreuung der “verwaisten” Stände.
1942
- Versammlung am 19. September: Dies ist die letzte dokumentierte Sitzung für lange Zeit. Es geht fast ausschließlich um die Wachsablieferung und die Zuteilung von Zucker.
1943–1945
- In diesen Jahren fanden laut Protokollbuch keine regulären Versammlungen statt, da die Kriegseinwirkungen und die Reisesperren dies verhinderten.
1946 (Wiederbegründung)
- Versammlung am 21. September: Die erste Sitzung nach dem Krieg. Unter britischer Besatzung muss der Verein neu lizenziert werden.
- Neuer Vorstand: Steinmeier wird erneut gebeten, die Führung zu übernehmen, um den Verein wieder aufzubauen.
1947
- Versammlung am 18. Januar: Extreme Not herrscht beim Futterzucker. Der Verein versucht, durch Sammelbestellungen das Überleben der Völker zu sichern.
1948
- Versammlung am 17. Januar: Die bevorstehende Währungsreform wirft ihre Schatten voraus.
- Sommer: Nach der Einführung der D-Mark normalisiert sich der Handel mit Imkereibedarf langsam, aber die Preise steigen sprunghaft an.
1949
- Generalversammlung am 15. Januar: Der Verein schließt sich dem neu gegründeten Deutschen Imkerbund (D.I.B.) an.
- Statistik: Der Bestand hat sich erstaunlich schnell erholt; es werden wieder über 600 Völker gemeldet.
