Dieses Jahrzehnt ist geprägt von den Entbehrungen des Ersten Weltkriegs, die sich vor allem im Mangel an Zucker für die Winterfütterung widerspiegelten.
Jahr 1910
- 22. Januar (Generalversammlung): Diekmann wird zum neuen Schriftführer gewählt.
- 16. April (Versammlung): Vortrag über die Bedeutung der Drohnenschlacht und gezielte Königinnenzucht.
- 23. Juli (Versammlung): Besprechung von Sektionsangelegenheiten und Ausstellungsbeteiligungen.
- 22. Oktober (Versammlung): Die Statistik zählt nun ca. 1600 Völker im Bezirk.
Jahr 1911
- 14. Januar (Generalversammlung): Kassenbericht und Entlastung des Vorstands.
- 15. April (Versammlung): Erneute Warnung vor der Ausbreitung der Faulbrut und Besprechung von Gegenmaßnahmen.
- 22. Juli (Versammlung): Organisation der Wanderung in die Heide.
- 21. Oktober (Versammlung): Bericht über eine außergewöhnlich gute Heidehonigernte.
Jahr 1912
- 20. Januar (Generalversammlung): turnusgemäße Vorstandswahlen. Schwabedissen bleibt im Amt.
- 20. April (Versammlung): Praktische Vorführung zur Wachsreinigung und Mittelwandherstellung.
- 20. Juli (Versammlung): Berichte von Imkerausstellungen und Prämierungen.
- 19. Oktober (Versammlung): Jahresbericht und Vorbereitung der Winterruhe.
Jahr 1913
- 18. Januar (Generalversammlung): Feierliche Anerkennung des 25-jährigen Dienstjubiläums des Vorsitzenden Schwabedissen.
- 19. April (Versammlung): Anleitung zu den anstehenden Frühjahrsarbeiten.
- 19. Juli (Versammlung): Planung der Sektionsversammlung, die dieses Jahr in Herford stattfindet.
- 18. Oktober (Versammlung): Rückblick auf das Jubiläumsjahr.
Jahr 1914
- 17. Januar (Generalversammlung): Erste Überlegungen zur Gründung einer regionalen Imkerschule.
- 18. April (Versammlung): Diskussion über verschiedene Fütterungsmethoden.
- 18. Juli (Versammlung): Vorbereitung der Heidefahrt unter dem Eindruck der politischen Spannungen.
- 17. Oktober (Versammlung): Kriegsbeginn. Erste Berichte über die schwierige Zuckerbeschaffung für die Bienen.
Jahr 1915
- 16. Januar (Generalversammlung): Beschluss zur Unterstützung von Imkerfamilien, deren Versorger an der Front stehen.
- 17. April (Versammlung): Information über die staatlich reglementierte Zuckerzuteilung für Bienen.
- 17. Juli (Versammlung): Wanderungsbericht; die Wanderimkerei wird trotz Kriegseinflüssen aufrechterhalten.
- 23. Oktober (Versammlung): Analyse der Honigerträge unter Kriegsbedingungen.
Jahr 1916
- 22. Januar (Generalversammlung): Rechnungslegung unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen.
- 15. April (Versammlung): Verschärfung der Zuckerbeschränkungen.
- 22. Juli (Versammlung): Besprechung der neuen Wachsablieferungspflicht für die Rüstungsindustrie.
- 21. Oktober (Versammlung): Bestandsaufnahme der Völkerverluste durch Futtermangel.
Jahr 1917
- 20. Januar (Generalversammlung): Heitland übernimmt kommissarisch wieder die Schriftführung.
- 14. April (Versammlung): massiver Mangel an Betriebsmitteln (Rähmchen, Draht).
- 21. Juli (Versammlung): Einschätzung der Ernteaussichten für den “Kriegshonig”.
- 20. Oktober (Versammlung): Jahresrückblick und Dank an die verbliebenen Aktiven.
Jahr 1918
- 19. Januar (Generalversammlung): Bericht über die prekäre Versorgungslage.
- 20. April (Versammlung): Anleitung zur Notfütterung im Frühjahr.
- 20. Juli (Versammlung): Berichte über Sektionsangelegenheiten.
- 19. Oktober (Versammlung): Die Stimmung ist geprägt vom bevorstehenden Kriegsende.
Jahr 1919
- 18. Januar (Generalversammlung): Diskussion über den Wiederaufbau des Vereins nach den Kriegsjahren.
- 19. April (Versammlung): Reorganisation der normalen Vereinstätigkeit.
- 19. Juli (Versammlung): Erste umfangreiche Wanderungsplanung der Nachkriegszeit.
- 18. Oktober (Versammlung): Statistikbericht zeigt eine Konsolidierung der Völkerzahlen.
