19. Januar 1889 (Generalversammlung): Borkel wird neuer Schriftführer. Herr Kulemann referiert über die “Unruhe der Bienen im Winter”, wobei er den Specht als Hauptstörenfried identifiziert.
27. April 1889 (Generalversammlung): Streit um den Ort der Sektionsversammlung (Herford vs. Brackwede). Beckmann präsentiert einen selbstgebauten Fütterungsapparat. Statistik: 143 lebende Völker.
August 1889 (“Betag”): Die Honigpreise werden auf mindestens 1 Mark pro Pfund festgesetzt. Wellhöller referiert über bienenwirtschaftliche Ausstellungen.
21. September 1889 (Generalversammlung): Die Beiträge werden auf 1 Mark erhöht, um eine Vereinsbibliothek aufzubauen. Jahresertrag: 3400 Pfund Honig und 200 Pfund Wachs.
18. Januar 1890 (Generalversammlung): Gedenken an Kaiserin Augusta. Beckmann hält einen zukunftsweisenden Vortrag über “Mobilwohnungen” (Rähmchen-Systeme), die den alten Stabilbau (Strohschlachtung) ablösen sollen.
18. Oktober 1890 (Generalversammlung): Anschaffung eines Schranks für die Bibliothek. Wiederwahl des Vorstands.
19. Januar 1891 (Generalversammlung): Einführung von Strafgeldern (50 Pfg.) für zu spät zurückgegebene Bibliotheksbücher.
29. April 1891 (Generalversammlung): Gedenken an Moltke. Borkel spricht über die Bekämpfung von Bienenfeinden (Hornissen, Wespen, Ameisen, Motten).
22. Juli 1891 (Generalversammlung): Schwabedissen berichtet von der Bremer Ausstellung.
21. Oktober 1891 (Generalversammlung): Große Ehre für Kullmann sen. – er erhielt die bronzene Staatsmedaille für seine Bogenstülper auf der Karlsruher Ausstellung.
21. September 1892 (Generalversammlung): Beschluss, eine Schleudermaschine als Hauptgewinn für die Verlosung anzuschaffen.
20. November 1892 (Generalversammlung): Wechsel des Vereinslokals zu “Venker”, da der vorherige Wirt nicht für genug Wärme und Licht sorgte.